Seniorenzentrum Altötting

Ein Anbau an der Nordseite komplettiert die städtebauliche Figur und erweitert die Wohngruppen um neue Räume für gemeinschaftlichen Aufenthalt.
Der Wunsch des Bauherrn bei der Erweiterung Seniorenzentrums in Altötting war es, zusätzlichen Räume für gemeinschaftlichen Aufenthalt zu schaffen.
Das ehemalige Kreiskrankenhaus hat bereits eine bewegte Baugeschichte und wurde in den letzten Jahrzehnten mehrmals überformt. An der Nordseite des Komplexes fand sich die Möglichkeit, mit einem Anbau anzudocken und die städtebauliche Figur zu komplettieren.
Die neuen Räume schließen direkt an den bestehenden Wohngruppen in den Geschossen 1–3 an und erweitern diese um einen Gemeinschaftsbereich mit Wohnküche und Wohnbereich.
Das Erdgeschoss ist ein überdachter Freibereich, der dem Wirtschaftshof und dem Eingang der Tagespflegeeinrichtung viel Raum lässt.




Das statische Konzept nimmt Rücksicht auf den kaum belastbaren Bestand: Die Obergeschosse liegen wie auf einem Tisch gestapelt auf Stützen im Erdgeschoss.
Eine besondere Herausforderung war das statische Konzept, das auf den kaum belastbaren Bestand Rücksicht nimmt: 8 Bohrpfähle im Untergrund tragen Stützen im Erdgeschoss, auf denen die Obergeschosse wie auf einem Tisch gestapelt liegen.
Die notwendigen Innenstützen entlasten den Bestand und zonieren den Innenraum, der mit großzügigen Fensteröffnungen viel Licht in die Räume lässt.
Die Innenräume entsprechen den Bedürfnissen der Bewohner nach modernen Wohn- und Pflegemaßstäben, natürliche Materialien sorgen für Behaglichkeit.
Ein Gründach und aufgewertete Freiflächen bestärken die ökologische Qualität des Projekts.
Nutzung
- Wohnküchen und Ruhebereiche für die Implementierung des Hausgemeinschaftsmodells
Schwerpunkte
- Harmonische Integration in den bestehenden Gebäudebestand
- Größtmögliche Raumhöhe
- Minimale Eingriffe in den Gebäudebestand da Baumaßnahme im laufenden Betrieb
- Vertraute Umgebung für die Bewohner
- Ruhige Atmosphäre















